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Kindersitz-Testsieger

 

Ob Säugling, Kindergarten- oder Schulkind – wer mit seinen Kindern Auto fährt, braucht einen Kindersitz. Um wirklich optimalen Schutz gewährleisten zu können, müssen sich Babyschalen und Kindersitze strengen Tests unterziehen, um in den Verkauf zu kommen. Wer aber testet? Und worauf? Wie aussagekräftig sind die Testergebnisse von ADAC, Stiftung Warentest und Co.? Die FamilienBande klärt Euch auf.

Wer testet?

ADAC und Stiftung Warentest sind die bekanntesten unabhängigen Prüfinstitutionen in Deutschland. Gemeinsam mit anderen Verbraucherorganisationen aus Europa und der Welt testen sie jedes Jahr Kindersitze und ergänzen ihre Testbestände dabei um Produktneuheiten und -updates.

Gut zu wissen: Auch Hersteller führen umfangreiche und anspruchsvolle Tests an ihren Produkten durch, um die Sicherheit ihrer Produkte unter Beweis zu stellen.

Welche Kindersitze werden getestet?

Babyschalen und Kindersitze werden in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Während sich die Normgruppen der Hersteller bislang hauptsächlich am Gewicht der Kinder orientiert haben, nimmt die neue i-Size-Norm eine Einteilung nach Körpergröße vor. Ob Babyschale, Reboarder oder mitwachsender Kindersitz – der Sitz muss zu Eurem Mini passen, die Norm dient ausschließlich zur Orientierung.

Was wird getestet?

Anonyme Testpersonen kaufen im Einzelhandel Kindersitze der verschiedenen Normgruppen und prüfen sie in vier Kategorien: Neben Unfallsicherheit, Handhabung und Schadstoffgehalt steht auch die Ergonomie im Blickpunkt der Prüfungsinstitutionen. Jede Kategorie bekommt eine Einzelbewertung, die am Ende zu einem Gesamturteil zusammengefügt werden.

Die Unfallsicherheit macht 50% des Gesamturteils aus. Neben dem Unfallverhalten des Kindersitzes bei einem Seiten- und Frontalaufprall wird hier vor allem die Sicherheit der Sitzkonstruktion unter die Lupe genommen. Mit Hilfe von Dummys werden die Belastungen im Kopf-, Nacken- und Bauchbereich im Falle eines Aufpralls gemessen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Beurteilung der einzelnen Kindersitze ist die Ergonomie. Wie viel Platz nimmt der Kindersitz auf der Rückbank ein? Wie ist der Sitz gepolstert und welche Sitzpositionen werden dem Kind angeboten? Bei Babyschalen steht vor allem der Schutz der Neugeborenen-Wirbelsäule im Vordergrund. Die Ergonomie-Note macht 10% im Endergebnis aus.

Hier steht vor allem die Fehlbedienung im Vordergrund: Sobald die Montage zu kompliziert ausfällt, besteht die Gefahr einer Fehlbedienung - das Verletzungsrisiko steigt. Wie sind Sitzeinbau und -umbau, das Anschnallen oder die Größenanpassung gelöst? Ist die Gebrauchsanleitung gut verständlich? Wie steht es um die Verarbeitung der verwendeten Materialien? Die Ergebnisse dieser Kategorie machen 40% der Gesamtnote aus.

Kindersitze sollten frei von Schadstoffen sein – Weichmacher und leicht entflammbares Material haben hier nichts verloren. Die Schadstoffprüfung geht nicht gesondert in das Gesamtergebnis ein: Sobald eine Abwertung aufgrund erhöhter Schadstoffwerte erfolgt, hat dies ein negatives Endergebnis zur Folge.

Prüfergebnisse können eine erste Orientierung sein, sollten aber nicht allein ausschlaggebend für Eure Kaufentscheidung sein. Lasst Euch beraten, macht eine Probefahrt mit Euren Minis und entscheidet mit Ruhe, welcher Kindersitz Euch ein sicheres Gefühl gibt.

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