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Alle Kindersitze

 
Alle Kindersitze

Wenn Ihr mit Eurem Kind im Auto unterwegs seid, ist Sicherheit das A und O. Den größtmöglichen Schutz für Euer Kind garantiert Ihr nicht nur durch eine aufmerksame und vorausschauende Fahrweise, sondern vor allem auch durch einen perfekt passenden Kindersitz. Dabei ist Kindersitz nicht gleich Kindersitz. Erfahrt alles über Kindersitze

Alles über Kindersitze von A bis Z

 

Sicherheit ist das A und O

Wenn Ihr mit Eurem Kind im Auto unterwegs seid, ist Sicherheit das A und O. Den größtmöglichen Schutz für Euer Kind garantiert Ihr nicht nur durch eine aufmerksame und vorausschauende Fahrweise, sondern vor allem auch durch einen perfekt passenden Kindersitz. Dabei ist Kindersitz nicht gleich Kindersitz. Tatsächlich unterscheiden sich Autokindersitze hinsichtlich zahlreicher Kriterien, um unterschiedlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Unterschieden werden vor allem verschiedene Normen, Gruppen & Klassen, sowie Bauweisen der Kindersitze.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Wer einen Kindersitz kaufen möchte, wird schnell merken, dass die Auswahl riesig ist. Hier schaffen wir gerne Abhilfe! Wir haben den Markt für Euch immer im Blick und bieten garantiert nur die Modelle an, die unseren und auch Euren Ansprüchen genügen! Trotzdem sind die Anforderungen an den jeweiligen Kindersitz von Familie zu Familie unterschiedlich, weshalb eine gute Beratung besonders wichtig ist. Um Euch einen Überblick im Kindersitz-Dschungel zu verschaffen, haben wir schon mal ein paar Fragen für Euch beantwortet: Wir bei der Familienbande legen bei Kindersitzen fürs Auto vor allem Wert auf Funktionalität, Flexibilität und Ergonomie. In puncto Funktionalität sollten Kindersitze insbesondere größtmögliche Sicherheit und ein Höchstmaß an Komfort für Euer Kind bieten. Flexibilität wird beispielsweise durch die Möglichkeit der Befestigung per Dreipunktgurt oder Isofix-System gewährleistet. Aber auch mitwachsenden Komponenten für besonders lange Verwendungszeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Hinsichtlich der Ergonomie sind für uns eine stufenlose Verstellbarkeit der Liegeposition sowie eine ergonomisch korrekte Form des Kindersitzes ausschlaggebend. Mit einem guten Kindersitz gewährleistet Ihr Eurem Kind im Auto ein Höchstmaß an Sicherheit. Wir beraten Euch gerne beim Kauf Eures Autokindersitzes und finden mit Euch den Kindersitz, der perfekt zu Euren Wünschen und den Bedürfnissen Eures Kindes passt. 

Kindersitz ist nicht gleich Kindersitz. Tatsächlich unterscheiden sich Autokindersitze hinsichtlich zahlreicher Kriterien. Beispielsweise gibt es unterschiedliche Bauformen von Kindersitzen. Unterschieden werden Babyschalen, Reboard-Kindersitze und klassische Kindersitze. Wir haben Euch die Fakten rund um Babyschalen, Reboarder und Kindersitz zusammengestellt. Kiddy Evo-Lunafix Babyschale

Babyschalen

  • Kindersitz Gruppe 0+
  • Für Neugeborene und Babys
  • Verwendung bis ca. 12 Monate / ca. 13kg / 15 Monate (i-Size)
  • Der erste Kindersitz für Euer Baby - direkt nach dem Krankhaus
  • Einbau entgegen der Fahrtrichtung
  • Befestigung mit Sicherheitsgurt oder passender ISOFIX-Basis
Babyschalen sind für Neugeborene und Babys gemacht und können somit ab Geburt zum Transport Eures Babys im Auto verwendet werden. Dabei eignen sich konventionelle Babyschalen in der Regel bis zu einem Gewicht von ca. 13 Kilo bzw. 15 Monaten (i-Size). Der Einbau von Babyschalen geschieht in der Regel entgegen der Fahrtrichtung. Je nach Modell und Belieben mit Hilfe des fahrzeugeigenen Sicherheitsgurtes oder passender ISOFIX-Basis.
Cybex Sirona Plus True Blue

Der Reboard-Kindersitz

  • Kindersitz Gruppe 0+/1 & 2
  • Verwendung bis ca. 4 Jahre
  • Einbau entgegen der Fahrtrichtung
  • 5x sicherer als Vorwärtsfahren; 90% geringeres Verletzungsrisiko
  • Wechsel zwischen liegender und sitzender Position mit wenigen Handgriffen
  • Maximale Sicherheit für Euer Kind
  • Befestigung mit oder ohne ISOFIX
  • Modelle mit Drehfunktion verfügbar
Reboard-Kindersitze sind Kindersitze, die entgegen der Fahrtrichtung eingebaut werden und Euer Liebling folglich rückwärts auf Reisen schickt. Reboarder bieten Eurem Kind genügend Platz bis zu einem Alter von ca 4 Jahren. Mit einem speziellen Sitzverkleinerer für Neugeborene können einzelne Modelle sogar bereits ab der Geburt verwendet werden. Eure Kinder rückwärts zu transportieren ist nachweislich die sicherste Art des Autofahrens für Kinder (5x sicherer als Vorwärtsfahren). Daher empfiehlt die FamilienBande immer die Verwendung eines Reboard-Kindersitzes nach der Babyschale.
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Der klassische Kindersitz

  • Kindersitz-Gruppe 1/2/3
  • ca. 9 Monate bis 12 Jahre (je nach Modell)
  • Für Kleinkinder und Kinder
  • Einbau in Fahrtrichtung
  • Mit oder ohne ISOFIX
Den "klassischen Kindersitz" gibt es in verschiedenen Kategorien. Während gruppen-übergreifende Modelle bereits ab einem Alter von ca. 9 Monaten verwendet werden können, sind andere speziell für größere Kinder ab einem Alter von ca. 3 Jahren gemacht. Diese Modelle verfügen entweder über Hosenträgergurte oder Fangkörper, um Euer Baby während der Fahrt zu sichern. Außerdem lassen sie sich meist in mehreren Stufen verstellen und wachsen so möglichst lange mit Eurem Liebling mit. Je nach Modell, habt Ihr die Wahl der Befestigung mit oder ohne ISOFIX.
Der Begriff ISOFIX beschreibt eine bestimmte Befestigungsart des Kindersitzes. Und zwar mittels zweier Haken am Kindersitz, die in dem passenden Gegenstück im Fahrzeug verankert werden. Kindersitze mit dem ISOFIX-Verankerung schneiden bei Crashtests wie beispielweise der Stiftung Warentest im Schnitt deutlich besser ab als Rückhaltesysteme mit dem fahrzeugeigenen Sicherheitsgurt. Grund genug, sich einmal etwas ausführlicher mit diesem Verankerungssystem zu befassen. Hier stehen die wichtigsten Infos dazu. Kindersitz Isofix Icon

Die Vorteile von ISOFIX

  • Starre Verbindung zwischen Kindersitz und Karosserie
  • Leichter und fehlerfreier Einbau
  • Einfacher Wechsel der Fahrzeuge
  • Im Schnitt deutlich bessere Crashtestergebnisse als herkömmliche Sitze
  • Bei Fahrten ohne Kind ist der Sitz auch ohne Kind sicher befestigt und kann nicht zum Geschoss werden
Isofix an Kindersitz

Die Entstehung von ISOFIX

Bereits 1990 wurde von der ISO (International Organization for Standardization) ein neuartiges Befestigungssystem für Kindersitze definiert und für Sitze der Gruppen 0, 0+ und 1 freigegeben, der ISO Standard 13216. Dieses Befestigungssystem wurde ISO fix genannt. Aus praktischen Gründen setzte sich bald die zusammen geschriebene Schreibweise durch. Bis die Autohersteller das System dann einbauten, dauerte es nochmals eine ganze Weile, Ford begann 1995, Volkswagen und der Autositzhersteller Römer folgten kurz danach in einer gemeinsamen Einführungsaktion, die sie auch kräftig bewarben. Seit den 2000er Jahren wird das neue Verankerungssystem flächendeckend in alle Neuwagen der EU, der USA und Japans verbaut, andere Länder wie China und Südkorea folgten in den letzten Jahren.

Hat mein Fahrzeug ISOFIX?

Moderne Fahrzeuge sind in der Regel standardmäßig mit ISOFIX ausgestattet. Wenn Ihr sicher sein wollt, ob Euer Fahrzeug bereit ist für ISOFIX, lohnt es sich einen Blick in das Handbuch Eures Autos zu werfen. Alternativ könnt Ihr einfach direkt in Eurem Fahrzeug nachschauen. Die ISOFIX-Verankerungen sind zwischen Sitz und Lehne Eurer Rückbank zu finden und oftmals mit dem ISOFIX-Symbol gekennzeichnet.

Kein ISOFIX zu finden?

Sollte Euer Fahrzeug kein ISOFIX besitzen, so gibt es die Möglichkeit dies noch nachrüsten zu lassen. Hierzu wendet Euch bitte an die Werkstatt Eures Vertrauens. Solltet Ihr Euch nicht ganz sicher sein, dann schaut einfach in einer unserer Filialen vorbei. Wir beraten Euch gerne rund um das Thema und helfen Euch genau den richtigen Autositz zu finden.
i-size Kindersitz Logo Dieses neue Stichwort fällt in letzter Zeit immer wieder, im allgemeinen im Kontext mit rückwärts gerichteten Kinderrückhaltesystemen. Aber die meisten Eltern wissen nicht genau, worum es hierbei geht und sind deshalb verunsichert. Euch geht es vielleicht genau so. Deshalb fassen wir hier einmal die wichtigsten Punkte zusammen.

Was ist i-Size?

Der neue Kinder-Standard soll künftig die bisherige Kindersitznorm ECE R44/04 ergänzen oder gar ersetzen. Hintergrund der neuen Norm ist vor allem der Fokus auf Körpergröße des jeweilgen Fahrgastes. Während die Einteilung bis dahin nur über das Körpergewicht gemacht wurde, soll dies nun über die Körpergröße stattfinden. Außerdem sollen weitere wichtige Sicherheitsaspekte in den Vordergrund gerückt werden.
Vorteile und Ziele der i-Size Norm:
  • Gezielte Förderung von ISOFIX aufgrund der fehlerfreien Einbaumöglichkeit
  • Rückwärtsgerichtete Kindersitze sollen, aufgrund der nachweislichen Sicherheit, bis zum Alter von 15 Monaten vorgeschrieben werden
  • Höherer Schutz bei einem Seitenaufprall durch verbesserte Crashtests
  • Änderung der Kindersitzklassifizierungen von Alter & Gewicht zu Körpergröße

Wie unterscheiden sich i-Size und der bisherige Standard ECE R44/04?

Zum bisherigen Standard ECE R44/04 muss gesagt werden, dass er ein Minimalstandard ist. Jeder Kindersitz, der in der Europäischen Union verkauft werden darf, muss diesen Standard erfüllen. Sämtliche namhaften Hersteller wie Maxi Cosi, Cybex oder Kiddy haben eigene Standards, die weit über den Minimalstandard R44/04 hinausgehen. Ihr Ziel ist es schließlich, in den unabhängigen Crashtests von ADAC und Stiftung Warentest gute Bewertungen zu bekommen. Hierzu muss ein Sitz weit strengere Auflagen erfüllen als nur die Kindersitznorm der EU ECE R44/04. Eine Vielzahl an Crashtests inklusive Seitenaufpralltests und weitere strenge Überprüfungen gehören schon lange zu diesen Auflagen dazu. Die neue UN ECE R 129 Norm greift neuste Erkenntsnisse auf und gibt mit dem i-Size Standard den Startschuss für ein neues Zeitalter des Kindersitz-Sicherheit.

Sind ab sofort nur noch i-Size Sitze zulässig? Was mache ich mit meinem alten Sitz?

Keine Sorge, für eine Übergangszeit bleiben beide Normen in Kraft. Voraussichtlich werden sie bis 2018 parallel gelten. Auch danach könnt Ihr Euren vor 2018 gekauften Sitz nach der Kindersitznorm ECE R44/04 weiter verwenden. Lediglich neue Sitze müssen ab 2018 der Norm i-Size entsprechen. Euren alten Kindersitz kann Euer Wonneproppen also ohne Probleme bis zum Ende der Nutzungszeit weiter verwenden.
Es gibt eine schier unüberblickbare Anzahl an verschiedenen Modellen von Kindersitzen. Damit Ihr genau den Kindersitz findet, der auf das Alter und das Gewicht Eures Kindes zugeschnitten ist, werden diese in sechs Gruppen sowie einige spezielle Unterkategorien unterteilt. Nach der ECE-Richtlinie Nummer 44 werden die folgenden Gruppen von Kindersitzen unterschieden:
Gewicht (ca.) Alter (ca.) Größe (ca.)
Normgruppen
i-Size Bis 23 kg Geburt bis 4 Jahre 40 cm bis 105 cm
Gruppe 0 Bis 10 kg Geburt bis 1 Jahr Bis 75 cm
Gruppe 1 9 bis 18 kg 1 bis 4 Jahre 75 bis 100 cm
Gruppe 2 15 bis 25 kg 3,5 bis 7 Jahre Bis 125 cm
Gruppe 3 25 bis 35 kg 7 bis 12 Jahre Bis 150 cm
Mitwachsende Autositze
Gruppe 0+ Bis 13 kg Geburt bis 15 Monate Bis 90 cm
Gruppe 0+/1 Bis 18 kg Geburt bis 4 Jahre Bis 100 cm
Gruppe 1/2 9 bis 25 kg 1 Jahr bis 7 Jahre 72 cm bis 125 cm
Gruppe 1/2/3 9 bis 36 kg 1 bis 12 Jahre 75 cm bis 150 cm
Gruppe 2/3 15 bis 36 kg 3,5 bis 12 Jahre 95 cm bis 150 cm

Von der Babyschale zum Kindersitz wechseln

Von Babyschale auf Reboarder Kindersitz Die Klassen 0 und 0+ sind Babyschalen, die direkt nach der Geburt verwendet werden. Ab einem Gewicht von 9 Kilogramm Eures Kindes dürft Ihr von der Babyschale auf einen Kindersitz der Klasse I wechseln. Wichtig ist, dass das Baby schon selbstständig stabil sitzen kann, da der Rücken in den vorwärtsgerichteten Sitzen stärker belastet wird. Wechselt man zu früh, kann der Kopf noch nicht richtig gehalten werden und schnellt bei einem Unfall stark nach vorne. Prinzipiell sollte man so lange wie möglich bei einem Sitz der unteren Klasse bleiben, da die Sicherheit mit aufsteigender Klasse abnimmt. Der Kopf des Babys darf aber nicht aus der Babyschale heraus ragen. Die Füße hingegen dürfen ruhig aus der Babyschale baumeln oder gegen den Sitz drücken.

Wichtige Tipps

  • Bleibt wegen dem drohenden Sicherheitsverlust so lange wie möglich bei der Babyschale.
  • Achtet beim Kauf eines Sitzes auf die Prüfplakette. Der Sitz muss der aktuellen ECE-Norm entsprechen (44.04).
  • Rückwärtsgerichtet ist immer sicherer als vorwärtsgerichtet. Denkt über die Möglichkeit eines Reboarders nach.
  • Lasst Euch beim Kauf beraten und informiert Euch über die Testergebnisse der Sitzmodelle.
  • Bringt bei einem Beratungsgespräch den künftigen Passagier zum Probesitzen mit.
Beachtet Ihr die Tipps und gesetzlichen Vorgaben, werdet Ihr zum richtigen Zeitpunkt in den nächsten Kindersitz wechseln. Wenn Unsicherheiten bezüglich der körperlichen Voraussetzungen Eures Kindes bestehen, kontaktiert uns jederzeit per Mail, telefonisch oder besucht uns direkt vor Ort.

Die Empfehlung bis 4 Jahre: Reboarder

Kindersitz Gruppen Bis zum Alter von vier Jahren fahren Eure Kinder meist in einem Sitz der Gruppe 1 mit. Bisher sind in Deutschland zwar die meisten Sitze der Gruppe 1 noch vorwärts gerichtet unterwegs, doch gehen die Empfehlungen von Experten immer stärker zu Reboardern hin, das heißt, rückwärts gerichteten Sitzen. Der Grund: Nicht nur Babys, auch Kleinkinder unter vier Jahren haben einen vergleichsweise großen und verhältnismäßig schweren Kopf mit einer wenig ausgeprägten Nackenmuskulatur. Im Falle eines Frontalaufpralls ist daher in vorwärts gerichteten Sitzen die Gefahr eines Schädel-Hirn-Traumas oder Verletzungen an der Nackenwirbelsäule erheblich größer als in Reboardern. Experten empfehlen daher, dass die Kleinen möglichst bis zum 4. Lebensjahr in einem Reboarder unterwegs sind.

Wie geht es weiter ab 4 Jahre

Spätestens mit 4 Jahren und mit einem Körpergewicht von ca. 18 Kilogramm ist es Zeit zu wechseln, jetzt passt Euer Liebling mit Sicherheit nicht mehr in seinen Kindersitz der Gruppe 1. Das bedeutet, jetzt müsst Ihr Euch nach einem neuen Kindersitz der Gruppen 2 und 3 umsehen, welche bei ca. 15 Kilogramm Körpergewicht und etwa einem Alter von ca. 3 Jahren beginnen. Wir empfehlen: Nutzt Euren Reboarder so lange wie möglich! Mit der Größe von 150 Zentimetern oder dem vollendeten 12. Lebensjahr endet die gesetzliche Pflicht, einen Kindersitz zu nutzen.

Boostersitze nicht zu empfehlen

Die sogenannten Boostersitze, die es immer wieder bei Discountern gibt, werden von allen namhaften Herstellern abgelehnt. Zwar gewährleisten die Hörnchen an der Sitzerhöhung wie bei einem "richtigen" Kindersitz den korrekten Gurtverlauf im Beckenbereich, doch gibt es in der Höhe von Kopf und Schultern keinerlei zusätzliche Sicherheit für Euer Kind. So ist nicht gewährleistet, dass der Gurt korrekt über den Brustkorb und das Schlüsselbein verläuft und im Falle eines Seitenaufpralls haben Kopf und Oberkörper keinerlei Schutz und werden wild hin- und hergeschleudert. Hirn-Schädel-Traumata und Genickverletzungen können so sehr leicht auftreten. Von billigen Boostersitzen wollen wir Euch deshalb dringend abraten! Investiert in einen anständigen Kindersitz der Gruppen 2/3, Euer Kind nutzt ihn acht Jahre lang. Auf die Nutzungszeit umgerechnet kostet somit selbst der teuerste Sitz nicht viel.

Möglichst spät in die Gruppe 2/3 wechseln

ACHTUNG: Grundsätzlich empfehlen wir immer, so spät wie möglich in die Kindersitz-Gruppe 2 zu wechseln. So lang Euer Liebling nicht aus seinem Kindersitz rausgewachsen ist, bieten Reboarder der Gruppe 1 den größtmöglichen Schutz für Euren kleinen Fahrgast!

Was bedeutet die UN ECE R 129 Norm (i-Size)?

Kindersitze sind nicht ganz einfach zu verstehen. Es gibt unzählige verschiedene Systeme, jede Alters- und Gewichtsklasse benötigt einen anderen Sitz, und die Normen der EU ändern sich öfters. Die UN ECE R 129 ist nun noch relativ neu und bezieht sich auf die Sitze für ganz junge Kinder, auch bekannt unter der Bezeichnung i-Size. Sie gilt nur für Kindersitze mit einer Isofix-Befestigung, die alte Norm ECE R 44/04 ist also weiterhin gültig. Konkret bedeutet das, dass die Hersteller noch immer Sitze nach dieser Norm herstellen und Ihr Euren Sitz mit der Norm ECE R 44/04 weiterhin verwenden dürft.

Die UN ECE R 129 betrifft erstmal Sitze für die Jüngsten

Wo es bisher nur die Sitze der Gruppen 1, 0 und 0+ gab, wurde nun i-Size ergänzt. Die neue Richtlinie i-Size schreibt vor, dass Kinder grundsätzlich und immer (bei Sitzen mit dem Isofix-System, wohlgemerkt) rückwärts gerichtet mitfahren. Und zwar nicht nur in der Babyschale, sondern grundsätzlich bis zu einem Alter von 15 Monaten.

Ihr seht sofort, für welche Größe und welches Gewicht der Sitz geeignet ist

Bislang war für den passenden Kindersitz Größe und Alter ausschlaggebend. Das ist jetzt anders: Für den korrekten Verlauf des Gurtes am Körper Eures Kindes ist es entscheidend, wie groß Euer Kind ist. Dem trägt die UN ECE R 129 Norm Rechnung, festgelegt ist nun auch die Körpergröße des Kindes.

Wo unterscheiden sich die alte und neue Norm?

  1. ISOFIX: Aufgrund der fehlerfreien Einbaumöglichkeit und der hohen Sicherheit soll ISOFIX künftig vorgeschrieben werden
  2. Seitenaufprallschutz: Gezieltere Tests auf Seitenaufprallsicherheit; entsprechend höherer Seitenaufprallschutz der Kindersitze
  3. Körpergröße: Einteilung nicht mehr nach Gewicht und Alter, sondern nach Körpergröße
  4. Rückwärts: Rückwärtsfahren soll bis 15 Monate vorgeschrieben werden, aufgrund der nachweislich 5x höheren Sicherheit

Was bedeutet ECE R44/04

Kinder brauchen Schutz – unter anderem und ganz besonders im Straßenverkehr. Da ist das Beste gerade gut genug! Und aus diesem Gedanken heraus hat der Gesetzgeber im Jahr 2008 und im Jahr 2013 die Vorschriften für Kindersitze verschärft. Kinder darf man im Auto lediglich dann mitnehmen, wenn man über einen geeignetes Rückhaltesystem verfügt. Ansonsten ist ein happiges Bußgeld fällig. Doch auch, wenn sich die Sicherheit generell durch die Gesetzesänderungen und -ergänzungen sehr verbessert hat, wer sich einen solchen Kindersitz für die Kleinen zulegen möchte, merkt schnell, dass die Sache nicht so einfach ist. Ist die Prüfplakette in Deutschland gültig? Lässt sich der Sitz einfach montieren? Sind die Gurte einfach verstellbar? Hat es das Kind bequem und trotzdem festen Halt? Wann muss beziehungsweise sollte ein Kindersitz ausgetauscht werden. Diese und andere Fragen stellen sich bei der Anschaffung.

Woran erkenne ich einen Kindersitz mit ECE R44/04

Der Kindersitz nach der Vorschrift ece r44/04 erfüllt die aktuellen Mindestanforderungen der EU-Sicherheitsverordnung, dies lässt sich anhand der orangefarbenen Plakette erkennen. Die Befestigung erfolgt über den Erwachsenengurt. Um das Prüfsiegel zu erhalten, muss der Hersteller sein Produkt zuvor einem gesetzlichen Test unterziehen. Bei der Entscheidung, für welcher Kindersitz mit ece r44/04 Norm es sein soll, helfen Vergleiche wie etwa vom ADAC, Stiftung Warentest oder Auto-BILD.
Ece 04 Norm Label
  1. ECE R 44/04: Europäische Kindersitz-Prüfnorm. Aktuelle Version 04 gilt seit 2006. Kindersitze der Prüfnorm 03 sind auch noch zulässig. Die Prüfnorm 02 und 01 jedoch nicht.
  2. Universal / Semi-Universal gibt an, ob der Kindersitz in allen oder Fahrzeugen genutzt werden kann oder nicht. Im Fall einer semi-universalen Zulassung muss mit dem Kompatibilitätscheck geprüft werden, ob das Produkt mit Ihrem Auto zusammenpasst.
  3. Körpergewicht, für das der Sitz zugelassen ist = ECE Gruppe
  4. Länderkennung. Kennzahl des Landes, in dem der Kindersitz zugelassen wurde. (z.B. 1 = Deutschland, 2 = Frankreich, 3 = Italien, 9 = Spanien, 11 = GB, 43 = Japan)
  5. Prüfnummer, die ersten beiden Ziffern kennzeichnen die Version der Prüfnorm: Hier muss 04 oder zumindest 03 stehen!

Was muss ich vor dem Kauf eines Kindersitzes beachten?

Pauschal lässt sich sagen, dass ein Kindersitz etwa sechs Jahre lang verwendet werden kann, bevor die Sicherheit des Sitzes aufgrund porös werdender Kunststoffe nicht mehr gewährleistet ist.  Dies ist indes nur ein allgemeiner Richtwert. Wann ein Kindersitz verschlissen ist, hängt von der individuellen Beanspruchung ab. Ein Kindersitz nach Autounfall sollte immer ausgetauscht werden!!! Ganz entscheidend ist bei der Anschaffung eines Kindersitzes natürlich die Frage, welcher Sitz zu welchem Kind passt. Hierzu ein Tipp: Am besten ist es, Ihr bringt Eure Kleinen mit in die Filiale und wir testen gemeinsam welcher Sitz am besten zu Euch und Eurem Kind passt.

Reboard Kindersitze - 5x sicherer!

In Reboarder fahren Kinder von Geburt an bis zum 4. Lebensjahr rückwärtsgerichtet mit Euch mit. Vergleichbar mit dem Prinzip Eurer Babyschale, sind die Kleinen ab sofort in sitzender wie liegender Position unterwegs und können die vorbeiziehende Welt mit einem Blick aus dem Fenster beobachten. Laut verschiedener Statistiken sind Reboarder-Kindersitze 5x sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze und mindern das Verletzungsrisiko sowie die Möglichkeit bleibender Schäden um 90%.
  • Rückwärtsgerichtet bis zum 4. Jahr im Auto unterwegs
  • 5x sicherer als Vorwärtsfahren
  • Reboarder möglichst lange verwenden
  • FamilienBande-Empfehlung!
In einem Reboarder-Kindersitz werden Eure Kleinen bei einem Frontalaufprall in den Kindersitz gedrückt wodurch die entstehende Energie ideal vom Kindersitz abgefangen wird. Im Vergleich hierzu werden die kleinen Insassen bei einem vorwärtsgerichteten Kindersitz lediglich von den Sicherheitsgurten an Ort und Stelle gehalten. Dies kann schwere Verletzungen zur Folge haben. Vor allem im Nackenbereich, da der Kopf unkontrolliert vorschnallt. Nach der Babyschale ist der Reboarder für Eure Lieben die sicherste Art zu Reisen. Daher empfehlen wir immer die Verwendung eines Reboarder-Autostitzes - und so lange wie möglich!
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