Baby Schnullerentwöhnung

Wie könnt Ihr Eurem Liebling den Schnuller abgewöhnen?

Zur Beruhigung von Babys ist er sein Gewicht in hochkarätigem Gold wert, bei Kleinkindern ist er eher unerwünscht: der Schnuller. Eine gewisse Zeit erleichtert er Baby und Eltern den Alltag, doch er kann nicht ewig bleiben.

Die Entwöhnung fällt allerdings so schwer, dass viele Eltern ihren Kleinen den Schnuller noch eine Weile lassen, wenn auch um des lieben Friedens Willen. Insgeheim wissen sie aber, dass sie der Entwicklung und vor allem den Zähnen des Nachwuchses nichts Gutes tun. Wie kann die Schnullerentwöhnung also sanft und ohne Tobsuchtsanfälle stattfinden?

Tipp 1: Die Schnullerspende

Kinder sind schon früh in der Lage, das Teilen zu lernen. Einzel- oder Geschwisterkind sei dahingestellt, zum Zeitpunkt der Schnullerentwöhnung besitzen sie diese Kapazität. Die Eltern finden bestimmt jemanden – oder etwas -, der den Schnuller viel dringender gebrauchen kann als das Kind. Das könnte, wenn es sich anbietet, das jüngere Geschwisterkind sein, auch wenn solche Spielzeuge natürlich nicht geteilt werden dürfen.

Das muss aber das ältere Kind nicht so genau erfahren. Oder vielleicht gibt es im Zoo ein süßes Jungtier, dem das Kind eine „Schnullerspende“ machen kann. Die Eltern überbringen diese natürlich – und entsorgen die Einschlafhhilfe am besten unauffällig – im Nachhinein können sie immer daran erinnern, dass die Schnullerspende an das süße, bedürftige Jungtier gegangen ist und dass das doch viel besser ist.

Eine weitere Alternative wären Freunde und Verwandte, die gerne ein Schnullergeschenk annehmen und dem Kind dafür etwas anderes geben, das doch viel besser ist.

Tipp 2: Igitt! Wie peinlich!

Die Entwöhnung funktioniert auch mit der Igitt-Methode gut. Kinder in diesem Alter sind in der Lage, Ekelgefühle zuzuordnen und zu erkennen, dass ihre Altersgenossen schon „weiter“ sind als sie – was sie natürlich auch gern erreichen wollen.

Ist das Kind schon im Kindergarten, hilft es sehr, die Kleinen darauf hinzuweisen, dass alle anderen Kinder schon die Entwöhnung hinter sich haben und es auslachen könnten. Oder aber der Schnuller ist fortan eklig. Mama und Papa wollen ihn nicht mehr anfassen. Höchstens als Einschlafhilfe ist er noch okay, aber auch dann ist er eklig.

Je nachdem, wie weit sich das Kind dann schon vom Schnuller entfernt hat, kann er „zufällig“ in den Dreck fallen gelassen werden und ist dann erst recht eklig und muss weggeworfen werden. Ersatz gibt es keinen.

Tipp 3: Entwöhnung bei der Schnullerparty

Dass das Kind seinen geliebten Schnuller nicht mehr braucht, bedeutet, dass es jetzt kein Baby mehr ist. Das ist toll und muss gefeiert werden! Mit Ritualen wie dem Verschenken des Spielzeugs an Gäste, dem Versand in einer schönen Schachtel an die Schnullerfee und anderen kreativen Ideen macht die offizielle Entwöhnung sogar richtig Spaß.

Sollte gar nichts helfen, bekommt das Kind immer wieder Wut- und Tobsuchtsanfälle und weint seinem Schnuller nach, helfen auch Kinderärzte. Sie können den Eltern einen Schnullerersatz empfehlen oder herausfinden, woran es wirklich liegt, dass die Entwöhnung nicht so recht voranschreiten will, um zusammen den richtigen Weg zu entdecken.

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