Kindersitz Norm UN R129-02

Warum eigentlich eine Prüfnorm für Kindersitze?

Alles ist im Wandel. Das gilt vor allem für technische Produktneuheiten, bei denen auch Gesetze und Normen stets neue Sicherheitsstandards setzen müssen. Autokindersitze stehen dabei besonders im Fokus: Gerade bei Unfällen sind die Sitze extrem starken Kräften ausgesetzt und dürfen dabei nichts von ihrer Schutzfunktion verlieren.

Was ist UN R129-02 für Kindersitze?

Etablierte Kindersitz-Hersteller arbeiten ständig an innovativen Verbesserungen und Produktneuerungen. Um einheitliche Sicherheitsnormen garantieren zu können, erließen die Vereinten Nationen 2017 die neue Zulassungsnorm UN R129-02 für Kindersitze ab ca. vier Jahren. Hier finden sich vor allem Richtlinien für Kindersitzerhöhungen mit fester Rückenlehne. Darüber hinaus ist ab sofort die Körpergröße Eures Kindes ausschlaggebend dafür, wie lange Eure Minis in ihrem Kindersitz sicher mitfahren.

Neu geprüft: Seitenaufprallschutz

Immer Bestandteil der ausführlichen Tests ist das Verhalten der Autokindersitze bei Heck- und Frontalaufpralle. Die zweithäufigste Ursache für schwere Verletzungen bei Kindern sind aber Seitenaufpralle: Deswegen müssen Kindersitze laut UN R129-02 ab sofort auch auf Seitencrashs getestet werden. Dabei werden innovative Crash-Test Q-Dummies eingesetzt, die die Effekte eines Unfalls auf den kindlichen Körper deutlich realitätsnaher abbilden und mit sensiblen Sensoren an Kopf, Bauch und Nacken ausgestattet sind. Nur die nach UN R129-02 geprüften und zugelassenen Sitze bieten Euren Minis im Falle eines seitlichen Aufpralls ausreichend Schutz.

Autokindersitzerhöhung

Seit 2017 sind nur noch Autokindersitzerhöhungen mit fester Rückenlehne zugelassen. Unterschieden wird dabei zwischen „iSize-Autokindersitzerhöhung“ und „fahrzeugspezifischer Autokindersitzerhöhung“. Bei beiden ist nicht nur der Seitenaufprallschutz optimal gewährleistet, auch die Gurtführung wird erleichtert, was für Extra-Sicherheit sorgt.

Sitze mit „iSize-Autokindersitzerhöhung“ passen nur auf iSize-markierte Sitzplätze mit einer Sitzbreite von 44 cm und begleiten Euch bis zu einer Größe von 135 cm. „Fahrzeugspezifische Autokindersitzerhöhungen“ richten sich an Kids mit einer Körpergröße von 135-150 cm und lassen sich problemlos auch auf breiteren Sitzflächen befestigen.

Ganz ohne Gewichtsbeschränkung

Kindersitze der Kategorie UN R129-02 verzichten völlig auf die bisher geltende Gewichtsbeschränkung. Selbst beim Einbau über ISOFIX-Arme werden die bei einem Unfall entstehenden Kräfte vollständig über den Fahrzeuggurt abgeleitet. ISOFIX hilft hier lediglich dabei, den Sitz auch bei einem heftigen Aufprall an Ort und Stelle zu halten.

Gut zu wissen: Verstaubare ISOFIX-Arme gewährleisten, dass sich der Autokindersitz mit oder ohne ISOFIX im Auto sichern lässt.

Revolution auf dem Kindersitz-Markt

Der norwegische Kindersitzhersteller BeSafe hat mit seinem iZi Flex FIX i-Size völlig neue Maßstäbe im Kindersitz-Dschungel gesetzt. Als erster Autokindersitz überhaupt, erfüllt er alle Sicherheitsvorgaben der UN R129-02 und kombiniert als Kindersitz der Kategorie 3  Sicherheit, höchsten Komfort und praktisches Design. Die Produktentwickler ergänzen die dynamische Trampolin-Effekt-Technologie um innovative SIP Stoßdämpfer und den Seitenaufprallschutz SIP+.

Extra-Clou: Die SIP-Stoßfänger können flexibel ab- und anmontiert werden, sodass Ihr problemlos bis zu drei Sitze auf der Rückbank nebeneinander platzieren könnt.

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