Experimente für Kinder

Experimente, die für alle Spaß machen

Experimente für Kinder anzubieten, ist nicht schwer. In den Betreuungseinrichtungen gehören Lupen, Reagenzgläser und Kittel für einfache Versuchsanordnungen oft zur Ausstattung. Aber auch ohne Equipment lassen sich Erkenntnisse über die Natur sammeln.

Spielerisch Lernen

In der Geschichte der Naturwissenschaft wurden viele Entdeckungen durch Zufälle gemacht und die Methoden der Naturwissenschaft haben bis heute spielerische Elemente. Bedenken, Experimente für Kinder könnten dem Schulstoff zu viel vorwegnehmen, sind nicht nötig. Denn Kinder lernen beim Spielen.

Konzepte, die Naturwissenschaften in die Kindertagesstätten bringen, haben zudem ein besonderes Augenmerk auf die kindgerechte Darbietung und Aufbereitung der Experimente und ihrer Erklärungen. Vor allem vier- bis siebenjährige Kinder lernen Fakten über Naturwissenschaften ganz nebenbei.

So lernen Kinder Naturwissenschaft kennen

Wenn Ihr selbst mit Euren Kindern experimentieren wollt, überlegt Euch zuvor, wie Ihr Euer Wissen dem Kind altersgerecht vermitteln könnt. Am leichtesten erklären lassen sich Phänomene der Mechanik. Kreiert einfach gemeinsam eine Versuchsanordnung zum Thema Schwerkraft. Alles, was Ihr dazu benötigt, sind ein Blatt Papier und eine schwere Münze. Wem gelingt es, das Blatt so schnell unter der Münze hindurchzuziehen, dass sie liegen bleibt?

Gerade im Zeitalter von Fernsehen und Computer steht das sogenannte haptische Erleben – die Anwendung des Tastsinns – bei Kindern hoch im Kurs. Dazu gehören scheinbar banale Dinge wie das Mischen von Farben. Auch das Spielen mit Bausteinen funktioniert nicht ohne eine Ahnung von Statik.

Bei einem Spaziergang im Winter können sie Wasser in seinen unterschiedlichen Aggregatzuständen entdecken. Das Beobachten des Pflanzenwachstums geht sehr schön mit Erbsen aus der Tüte: Einfach in regelmäßigen Abständen neue Erbsen durch leichte Bewässerung keimen lassen. So könnt Ihr die verschiedenen Wachstumsphasen gut vergleichen.

Einfaches kann faszinieren

Es gibt viele leicht zu realisierende Experimente. Färbt zum Beispiel Blumen mit hellen Blüten – geeignet sind Gänseblümchen oder Margeriten – indem Ihr sie in ein mit Tintenwasser gefülltes Gefäß steckt. Das farbige Wasser dringt nach einiger Zeit bis in die Blütenblätter vor. Ein toller, dekorativer Effekt, der veranschaulicht, wie Pflanzen „trinken“.

Sicher fallen Eltern, Großeltern und Erzieherinnen und Erziehern selbst viele Naturphänomene ein, die sich kindgerecht erklären lassen. Und Experimente für Kinder zu gestalten, heißt auch Ideen für Experimente von Kindern aufzunehmen. Lasst Euch also von ihrer Neugier anregen.

Viele Fragen wie „Was ist der Unterschied zwischen Rauch und Nebel?“ werden bereits von Vorschulkindern gestellt. Experimente für Kinder können wie Zaubertricks präsentiert werden. So lernen sie auch, dass es plausible Erklärungen für viele Alltagsphänomene gibt. Beim Basteln eines Rückziehmotors mit Gummibändern lernen die Kinder, dass sie Spielzeuge auch selbst anfertigen können.

Habt Ihr bereits Experimente mit Euren Kindern ausprobiert? Teilt sie uns gerne auf unserer Facebook-Seite mit!

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