Hedi im Babyzen YOYO+

Spiel, Spaß und Spannung in Neuseeland

Und schwupps ist die zweite Woche auch schon vorbei, in der Ricky, Jo und Hedi Allerlei erlebt haben. Auch diese Woche wollen wir Euch nicht vorenthalten, welche Gedanken, Tipps und Tricks Ricky für Euch niedergeschrieben hat.

Ihr könnt die drei weiterhin auch auf unseren Social Media Kanälen Facebook und Instagram  verfolgen oder auch gerne diesen Beitrag kommentieren. Wir freuen uns drauf.

Alle Neuigkeiten aus Woche Drei der kleinen, reiselustigen Familie folgen dann nächste Woche!

Freedom Camping- here we are!

Mit einem Uber Auto fahren wir zur Camper Station in Christchurch. Wir wollten beide Inseln sehen, jedoch nur ein Mal die Fähre nehmen – deswegen haben wir den Camper „one way“ gebucht. Wir haben uns extra für ein großes Modell entschieden. Zu zweit hätten wir auch einen kleinen Camper ohne viel Komfort genommen, aber mit Baby konnten wir uns das nicht vorstellen.

Vor Ort treffen wir viele Deutsche. Wie an einigen anderen Orten der Welt. Mit und ohne Kinder, aber auffällig viele mit noch sehr jungen Kindern. Es herrscht eine gute Stimmung und auch wir sind entspannt und freuen uns!

LittleLife Adventurer Child Carrier

Auf ins Wohnmobil-Abenteuer

Das Auto zu übernehmen ist ziemlich einfach. Und bald sitzen wir schon in unserem fast 7,5 m langen Wohnmobil und wollen direkt an den Strand. Vorher fahren wir natürlich noch einen Supermarkt an und decken uns für die nächsten Tage ein! Wir finden alles, was wir brauchen und vermissen erstmal noch nichts.

Östlich von Christchurch finden wir den perfekten Platz für unsere erste Nacht! Entdeckt mit der hervorragenden “Camper Mate” App. Der Weg dorthin war allerdings nervenaufreibend:  1.500 Höhenmeter auf engsten Straßen. Wir wurden also ganz schnell Fahrprofis. Aber es hat sich gelohnt: Abends sitzen wir alleine am Strand, umgeben von Bergen, hören nur die Wellen und Vögel und blicken in einen fantastischen Sternenhimmel. Weil es so schön ist, bleiben wir noch einen weiteren Tag.

Unabhängigkeit und Freiheit inmitten wunderschöner Natur

Spontan zu entscheiden, wo man übernachtet und wie lange – das ist herrlich! Es gibt zwar auch einige Plätze, an denen “Freedom Camping” – also Camping im Freien ohne Campingplatz – verboten ist, aber meistens finden sich überall nette Ecken. Und da sich die Hauptsaison dem Ende neigt, ist es auch nicht mehr so überlaufen. Trotzdem sieht man unheimlich viele Touristen – primär Deutsche und davon auch viele mit Kind in Elternzeit.

Neuseeland: Das Land bietet sehr einfaches Reisen, wenige Herausforderungen, überall Supermärkte. Das Wasser hat Trinkwasserqualität, überall gibt es Toiletten, günstiges Fleisch, nette und hilfsbereite Einheimische, tolle Landschaften/Natur und Outdoor Fans kommen voll auf ihre Kosten!

LittleLife Kraxe und Baby

Der Weg ist das Ziel – viele unterschiedliche Landschaften in kurzer Zeit

Wir fahren Richtung “Lake Tekapo”, super schön, aber leider ganz schön windig. Wir stehen an tollen freien Plätzen, sind aber durch das Wetter nur eingeschränkt aktiv.

Wir sind sehr froh, einen etwas größeren Camper zu haben, so kann Hedi bei Regen und Wind wenigstens noch ein bisschen das Wohnmobil von innen erkunden. Und auch nicht zu unterschätzen: Hedi hat ihr eigenes Bett – über der Fahrerkabine (ein Rausfallschutz ist standardmäßig in unserem Camper vorhanden).

Tipp: Man sollte sich vorher gut überlegen, welcher Camper zu einem passt!

Queenstown – wo ist unser Babysitter?

Es geht weiter nach Queenstown! Zwischenzeitlich wünschen wir uns einen Babysitter – den überall sehen wir coole sportliche Aktivitäten! Queenstown ist die Adrenalin Hochburg überhaupt. Hier kann man ALLES machen. Schade, diesmal ist leider nichts für uns dabei. Wir bedanken uns bei Hedi und fahren schnell weiter.

Dennoch, sobald der Wind nicht mehr so stark ist, wollen wir unbedingt Wandern gehen. Schließlich haben wir extra einen Wanderrucksack aus Deutschland mitgenommen.

Wir lassen uns treiben & haben das Motto: weniger ist mehr!

Nordwestlich von Queenstown finden wir wieder einen wunderschönen Stellplatz. Und machen zufällig eine traumhafte kleine Wanderung. Wir haben das Gefühl, dass wir durch den Regenwald laufen. Und auch das Wetter spielt diesmal mit: wir haben strahlenden Sonnenschein.

Der Wanderrucksack LittleLife Adventurer Child Carrier wird zum ersten mal getestet und wir sind zufrieden: Er sitzt gut auf den Hüften, hat viele Einstellungsmöglichkeiten, bietet genug Platz, um Sachen zu verstauen, das Kind kann aktiv sein und viel sehen. Aber – so ein Wanderrucksack ist um einiges sperriger und hat natürlich im Gegensatz zu einer Trage ein höheres Eigengewicht. Für längere Wanderungen ist er jedoch optimal.

Tipp: “Camper Mate” App, Mittel gegen “Sandflies” besorgen!

Radfahren mit Baby

Wanaka – sehr sympathisches Städtchen

In Wanaka sind wir das erste Mal auf einem regulären Campingplatz und erfreuen uns der vielen Annehmlichkeiten (Strom, Toiletten, Duschhäuser, Spielplätze, Waschmaschinen, etc). Und nutzen auch direkt die Möglichkeit aus, Mountainbike-Räder mit Kindersitz auszuleihen.

Hedi findet es wohl gemütlich und schläft direkt ein. Das finden wir nur suboptimal, denn im Schlaf ist ihr Kopf durch den unebenen Untergrund nicht stabil genug. Wir sind nur eine leichte und einfache Strecke gefahren, das hat wirklich gut geklappt!

Fazit Camper Leben: Auch wenn das Camper Leben, vor allem bei schönem Wetter, viele Freiheiten, Flexibilität und Unabhängigkeit bietet, gibt es auch Herausforderungen: man ist, je nach Sauberkeitsbedürfnis ständig am aufräumen und putzen.

Der wenige Platz kann einen gelegentlich einengen, je nach Wohnmobilgröße muss man mehrmals täglich umbauen (Schlafplatz/Essenstisch) und alle zwei bis drei Tage zur Dump Station fahren (Toilette und Abwasser leeren, sowie Frischwasser nachfüllen).

 

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