Trockene Babyhaut im Winter

Die geeignete Pflege für trockene Babyhaut in der kalten Jahreszeit

Kalte Winterluft, trockene Heizungswärme und stürmische Tage sind eine Herausforderung für die zarte und empfindliche Haut Eures Babys. Die ist um ein Vielfaches dünner als bei Erwachsenen und hat noch keine Eigenschutzmechnismen entwickelt. Zur richtigen Babypflege im Winter gehört eine reichhaltige Creme. Welche für Euer Kind die richtige ist, hängt auch davon ab, ob Euer Baby zu allergischen Reaktionen neigt.

Um das richtige Produkt zu wählen, haltet Ihr am besten Rücksprache mit dem Kinderarzt oder mit einem Dermatologen. Viele groß beworbenen Wind-und-Wetter-Cremes schneiden in Tests leider schlecht ab, weil sie unnötige Zusatz- und Parfümstoffe enthalten, die für empfindliche Babyhaut nicht geeignet sind. Meist sind stark rückfettende Cremes die richtige Wahl. Achtet jedoch darauf, Creme nicht zu dick aufzutragen und aus allen Hautfalten zu entfernen, damit kein Hitzestau entsteht.

Wenn Ihr Euer Baby badet, sollte das Wasser nicht zu warm sein, denn die Hitze trocknet die Haut Eures Kindes aus. Ölhaltige Badezusätze hingegen pflegen und bilden einen Schutzfilm. Testet jedoch jedes neue Produkt bei Euch aus, bevor ihr es in größeren Mengen für die Babypflege verwendet: So könnt Ihr das Risiko für allergische Reaktionen mindern.

Auch im Winter ist ein Sonnenschutz wichtig

In den kalten, dunklen Monaten ist natürliches Licht Mangelware. Tageslicht und insbesondere Sonnenstrahlen sind aber wichtig für die Stimmung und vor allem für die Vitamin-D-Produktion. Daher solltet Ihr Euer Baby auch im Winter so oft wie möglich warm einpacken und mit ihm einen Ausflug an die frische Luft unternehmen. Da die Sonnenstrahlung jedoch ähnlich intensiv ist wie im Sommer, gehört zu einer umfassenden Babypflege unbedingt ein Sonnenschutz. In den Bergen sollte der besonders hoch ausfallen – gerade wenn Schnee liegt.

Trockene Heizungsluft sorgt für trockene Babyhaut

Natürlich möchte es Euer Baby in der Wohnung warm und gemütlich haben. Doch trockene Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit. Es kommt zu Rötungen und Spannungsgefühlen. Die beste Babypflege zahlt sich nicht aus, wenn die Räume überhitzt sind.

Achtet deshalb darauf, die Wohnung regelmäßig zu lüften und die Heizung nicht zu hoch zu drehen. Im Zweifelsfall zieht Ihr Eurem Kind lieber ein zusätzliches Jäckchen an. Vor allem das Kinderzimmer sollte nicht übertrieben geheizt werden. Eine Raumtemperatur zwischen 18 und 20 ist ideal, damit Babys ruhig schlummern können – schließlich schützt der Schlafsack euer Kind ausreichend vor Kälte.

Um die Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu regulieren und die Austrocknung der Babyhaut zu verhindern, könnt Ihr auf oder neben der Heizung eine Schale mit Wasser aufstellen. Dieses verdunstet und sorgt für einen höheren Feuchtigkeitsgehalt in der Raumluft

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