Weltreise mit Baby in Neuseeland

Die dritte Woche

Unsere kleine Weltenbummler-Familie reist weiterhin fröhlich durch die Welt und erlebt viele Abenteuer. Dass nicht immer alles Sonnenschein und Friede, Freude, Eierkuchen ist mussten sie am eigenen Leib erfahren. Vermiesen lassen sie sich Ihren Urlaub aber natürlich nicht! Doch lest selbst.

Was alles in Woche vier passiert, erfahrt Ihr dann nächste Woche! Schaut doch gerne auch bei Instagram oder Facebook vorbei.

Zyklon Gita wirbelt nicht nur unsere Pläne durcheinander…

Zyklon Gita wirft seine Schatten voraus. Eigentlich wollten wir den Franz Josef Gletscher besteigen, aber da es bereits sehr windig war, wurde die Strecke sicherheitshalber gesperrt. Einen kurzen Blick auf den Gletscher erhaschten wir aber trotzdem!

Mehr als nur ein Stürmchen

Danach wollten wir uns auf den Weg nach Kaikoura machen. An der Küste nahm der Wind dann exponentiell zu, wir kamen mehrmals von der Fahrbahn ab. Es blieb uns nichts anderes übrig, als in einem kleinen Örtchen Schutz zu suchen. Wir fanden einen kleinen Campingplatz mit Dorfkneipe. Wie uns, erging es wohl auch vielen Anderen. So viele Touristen waren vorher wahrscheinlich noch nie auf diesem Stellplatz, geschweige denn in der Kneipe.

Der Wind sauste mit mehr als 140 km/h über uns hinweg und in der Nacht dachten wir mehrmals, wir befänden uns auf See. Diverse Gegenstände flogen durch die Luft. Viel Schlaf fanden wir in dieser Nacht nicht. Aber wir sind verschont geblieben, in anderen Gegenden wurde einiges zerstört. Und gerade die Infrastruktur hat darunter gelitten, viele Straßen waren für lange Zeit unpassierbar. Wir konnten jedoch am frühen Morgen unsere Fahrt fortsetzen.

Hot Pools Neuseeland

Hot Pools- tolle Entspannung für Eltern und Kind

Auf unserer Strecke lagen Hot Pools, das heißt es gab dort heiße Quellen. Inmitten der Landschaften waren also vier Pools mit unterschiedlichen Temperaturen, sowie mehrere Saunen. Es war fantastisch! Hedi konnte im warmen Wasser planschen – und wir uns entspannen. Nach unserem Aufenthalt fielen wir abends alle zusammen erschöpft ins Bett.

Mit wilden Delfinen schwimmen & surfen in Kaikoura

Hier wollten wir erstmal bleiben und nach Sturm und Regen wieder ein bisschen Sonne tanken. Insgesamt blieben wir fünf Tage. Wir gingen surfen, wandern, mit Delfinen schwimmen und ließen ansonsten die Seele baumeln. Diese Ruhe, die Sonne und die schönen Aktivitäten haben uns wahnsinnig gut getan. Definitiv ein Highlight!

Sand schmeckt gut

Zwei-Tages-Wanderung im Paradies

Wir bekamen Lust auf mehr und liebäugelten mit einer Zwei-Tages-Wanderung inklusive Übernachtung auf dem “Queen Charlotte Track”. Die Wettervorhersage war gut – warum also nicht?

Mit einem kleinen Boot fuhren wir von Picton durch die spektakulären Marlborough Sounds. Allein die Fahrt war ein Highlight, aber es sollte noch besser kommen. Als wir an unserem Halt ankamen, dachten wir, wir sind im Paradies. So wunderschön war es!

Hedi genießt die Aussicht

Hedi hatten wir im Wanderrucksack! Der Track war genial, moderates Wanderlevel und einfach schöne Aussichten. Hedi guckte die meiste Zeit interessiert in der Gegend herum, machte ein Nickerchen oder krabbelte bei unseren Pausen durch die Gegend. Unsere Unterkunft war zwar einfach aber sehr sympathisch und das Zimmer hatte eine atemberaubende Aussicht. Der Besitzer hatte das Haus selber gebaut – mit einem Helikopter! Anders konnten die Materialien nicht transportiert werden.

Ein gutes Workout

Der zweite Teil der Wanderung war genauso toll! Vor allem aber merkten wir nun, dass wir mal Sport gemacht haben. Unser Gepäck war zwar nicht viel, aber auch nicht zu unterschätzen. Immerhin wog allein Hedi über 10 kg. Und so waren wir dann doch froh, als wir an unserem Ziel ankamen… aber vor allem waren wir glücklich! Tolle Natur und Bewegung. Es gibt für uns nicht viel Entspannteres. Am gleichen Tag nahmen wir dann abends die Fähre auf die Nordinsel.

Wellington

Wir verbringen eine Nacht in Wellington und schauen uns am nächsten Tag die Stadt an. Dann geht’s auch schon weiter an die Küste – denn wir wollen Sonne, Strand und Meer.
Zufällig entdecken wir einen Strand, der nur bei Ebbe begangen werden kann.

Wir machen  eine sehr schöne, kleine Wanderung am Strand und besuchen die “Rock Pools”. Wir fanden es traumhaft und der Weg gehört definitiv zu unseren Highlights.

Babyzen YOYO+ Buggy

…und die Westküste

Den nächsten Tag widmen wir ganz dem Surfen. Hedi hat morgens einen neuen Neoprenanzug bekommen, den wir absolut klasse finden. Er bietet nicht nur Sonnenschutz, sondern wärmt auch im Wasser und ist der perfekte Krabbelanzug am Strand. Hedi liebt Wasser, Sand, Steine und nicht zum ersten Mal isst sie große Mengen Sand. Mittlerweile halten wir sie schon gar nicht mehr davon ab. Interessanterweise wird aber alles gut verdaut.

Fazit: Neuseeland ist wahnsinnig abwechslungsreich (z.B. Gletscher, Vulkane, Regenwald, Stände, u.v.m). Hier kann theoretisch jeder auf seine Kosten kommen.

Auch wenn das Kind zu einem großen Teil den Tagesablauf bestimmt, das Reisen sich natürlich auch verändert und vielleicht auch eingeschränkt wird, man kann letztendlich viel mehr machen, als man denkt! Man muss es nur wagen!

Tipp: Ein (Neopren-)Swimsuit ist perfekt für den Strand!

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