Weltreise mit Kind

Wir begleiten Jo und Ricky auf Ihrer Weltreise mit der kleinen Hedi

Habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, ob eine Weltreise mit Kind in der Elternzeit etwas für Euch wäre?

Um Euch die Entscheidung vielleicht etwas einfacher zu machen oder Euch auf den Geschmack zu bringen, begleiten wir Jo, Ricky und Hedi auf Ihrer achtwöchigen Elternzeit-Reise. Sie berichten für Euch, welche Vorkehrungen sie getroffen haben, warum sie welche Route wählten und welche Abenteuer sie erleben.

Ein zusätzlicher Clou: ganz offen und ehrlich testen und bewerten sie den bei uns erworbenen Babyzen YOYO+ und den LittleLife Adventurer Child Carrier.

Hier gibt es nun den ersten Teil der kleinen Weltenbummler-Familie. Nachschub aus dem Leben der drei bekommt ihr hier in unserem FamilienBande Magazin immer ein Mal die Woche.

Besucht uns doch auch gerne auf Instagram oder Facebook und lasst euch von noch mehr Reisebildern von Jo, Ricky und Hedi verzaubern. Wir sind schon ganz gespannt! Seid Ihr es auch?

Die Geburtsstunde der Idee

Wir saßen abends beim Essen, Hedi war bereits im Bett, die Flasche Rotwein geöffnet, es war irgendwann im Spätsommer, als das Thema gemeinsame Elternzeit aufkam. Für Jo war schnell klar: es sollten zwei Monate sein.

Länger wäre schwierig mit dem Arbeitgeber gewesen und kürzer – diese Frage stellte sich ehrlich gesagt gar nicht. Die „einmalige“ Gelegenheit so „einfach“ aus seinem Job und Alltag auszusteigen sowie die zwei Monate „Väter“-Geld zu beziehen, wollten wir ausnutzen.

Ans andere Ende der Welt

Der Zeitraum war durch die Geburt bereits relativ eingegrenzt: irgendwann zwischen Februar und April. Da wir dem, tendenziell eher schlechterem, Wetter in dieser Jahreszeit entfliehen wollten, fiel uns sofort Neuseeland ins Auge. Dort wäre Sommer. Es gibt keine gefährlichen Tiere oder Krankheiten, stattdessen wunderschöne Landschaften. Und dazu noch die Möglichkeit, „wild“ zu campen.

Mit Baby schien uns Neuseeland zu der Jahreszeit das perfekte Ziel zu sein. Einzig die lange Anreise fanden wir suboptimal. Und das war die Geburtsstunde für die Idee der Weltreise. Da Neuseeland praktisch am anderen Ende der Welt liegt, kann man hervorragend Zwischenstopps in der Mitte, also z.B. Asien oder USA, einlegen.

Hedi im Zug

Wir recherchierten und wurden schnell fündig: STA TRAVEL bot relativ günstige “Around the World” Tickets an und dann auch noch mit genau unserer Routen-Vorstellung plus Zwischenstopp in der Südsee. Wir waren hin und weg.

Fragen über Fragen – Variable Baby

Zu zweit waren wir reiseerprobt, aber mit Baby stellt man sich auf einmal viele andere Fragen. Ein kurzer Auszug unserer Gedanken, welcher natürlich je nach Elterntyp und Baby variiert, waren zum Beispiel:

  • Wie übersteht man am besten die langen Flüge?
  • Wie wirken sich häufig wechselnde Unterkünfte aus? Und wie die Zeitverschiebung?
  • Was ist, wenn das Baby krank wird?
  • Was müssen wir mitnehmen? Reiseapotheke? Babybett, Hochstuhl, Kinderwagen, Windeln, Essen? Spielzeug?

Der Countdown läuft – travel light?

In unserer Wohnung herrscht Chaos! Noch 24 Stunden bis zum Abflug. Eigentlich wollten wir möglichst wenig mitnehmen, was aber bei dem Berg an Sachen, der vor uns lag, nicht ganz danach aussah.

Also hieß es nochmal: konsequent aussortieren, was doch Zuhause bleiben konnte und sehr wahrscheinlich auch vor Ort zu kaufen war. Man muss das ganze Gepäck (plus Kind) schließlich auch transportieren können.

Neben vielen anderen (individuellen) Sachen, hier die Highlights unserer Packliste für Hedi:

  • Kleiner Buggy (Babyzen YOYO+)
  • Babytrage
  • Wanderrucksack\Kraxe (LittleLife Adventurer Child Carrier)
  • Aufblasbarer Kindersitz
  • Sonnenschutz (Creme, Hut, UV-Kleidung, Sonnensegel)
  • Regenoutfit
  • Sommerliche als auch wärmere Anziehsachen
  • Milchpulver, Windeln, Feuchttücher und Essen für drei bis fünf Tage

Urlaubsfeeling und Anreise

Nachdem alles gepackt und die letzten Sachen erledigt waren, kam das erste mal richtige Vorfreude und Urlaubsfeeling auf.

Um 22:00 Uhr sollte der Flieger Richtung Singapur starten. Gegen 20:30 Uhr schlief Hedi im Buggy ein. Spätestens jetzt wurden wir große Babyzen YOYO Fans, denn dieser geniale Buggy ist nicht nur sehr einfach zu fahren und handzuhaben, sondern so klein zusammenzufalten, dass man ihn als Handgepäck mit ins Flugzeug nehmen kann.

Und so konnten wir die schlafende Hedi bis zu unseren Plätzen im Flugzeug schieben und mussten sie erst im letzten Moment auf unseren Arm nehmen. Den Buggy konnten wir ganz einfach verstauen.

Hedi im Reisebett

Als dann wenig später die Anschnallzeichen erloschen, kamen sofort freundliche Flugbegleiter und bauten das Babybett auf. Hedi schlief dort schnell ein und auch mehrere Unterbrechungen machten ihr nicht viel aus.

Sobald nämlich die Anschnallzeichen aufleuchten, muss auch das Kind angeschnallt werden und das geht bei den meisten Airlines leider nur auf dem Schoß der Eltern.  Auf schlafende Babys wird hier leider keine Rücksicht genommen. Hedi schlief fast den gesamten Flug – das machte es für uns einfach.

Unser Fazit

Es gibt viele Annehmlichkeiten (Sonderbehandlung beim Check-In, Plätze mit viel Beinfreiheit, Kinderwagen, die kostenfreie Mitnahme von Sitz oder Babybett, etc.) bei den Airlines, wenn man mit Baby fliegt.

Gerade Nachtflüge mit Babybett können entspannt sein. Das Thema Druckausgleich war bei Hedi kein Thema. Sie hat sowohl Flugzeugessen als auch von uns mitgebrachtes Essen bekommen.

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2 Kommentare auf "Zwei Monate Elternzeit: mit Baby um die Welt!"

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Ihr seid eine tolle kleine Familie, Hedi muss es sehr mit Euch genießen!

WOW… ich schließe mich da sehr gerne an… toll!
Ihr Lieben, genießt die Zeit zusammen…
Drücker für Hedi, Herzliche Grüße aus HH

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